Regensburg

UNESCO-Welterbe Regensburg

Einst war Regensburg ein sehr bedeutendes mittelalterliches Handelszentrum und so zeigen sich bis in die heutige Zeit in der Altstadt verschiedenste architektonische, aber auch kulturelle Einflüsse. Sehr viele Gebäude sind gut erhalten und bezeugen die wirtschaftliche und religiöse Bedeutung der Stadt seit dem 9. Jahrhundert. Regensburgs Bausubstanz aus dem 11. bis 13. Jahrhundert bestimmt noch heute das Stadtbild, welches durch hohe Gebäude, dunkle und enge Gassen und starke Befestigungsanlagen geprägt ist. Man findet Patrizierhäuser und Geschlechtertürme, viele Kirchen und Klöster und die Steinerne Brücke aus dem 12. Jahrhundert.

Museen in Regensburg

In Regensburg findet der Interessierte viele Museen. So sind die bekanntesten Museen der Stadt die Fürstliche Schatzkammer und der Marstall. Hier zeugt eine umfangreiche Sammlung vom Glanz eines der führenden Geschlechter des Hochadels, dem Fürstenhaus Thurn und Taxis.

Der Marstall gehörte zu den wichtigsten Repräsentationsbereichen eines Schlosses. Der Baumeister Jean-Baptiste Métivier errichtete 1829 bis den Marstall des fürstlichen Schlosses. Der Marstall besteht aus einer Reithalle mit Figuren des Bildhauers Ludwig von Schwanthaler und den Stallflügeln für die Pferde. Im Marstallmuse sit eine umfangreiche Sammlung von Kutschen, Schlitten, Sänften und Tragsesseln des 18. und 19. Jahrhunderts zu bewundern und Galageschirre, Reitzubehör, Hoflivreen und Musikinstrumente des Hofmarschallamtes rufen die Erinnerung an die aufwändige Hofhaltung der Thurn und Taxis hervor.

Einen Blick in die Zeit des 12. Jahrhunderts gewährt eine der größten archäologischen Ausgrabungen in Deutschland unter der romanischen Neumünsterkirche. Hier sind die Mauern des römischen Legionslagers Castra Regina, die erste monumentale Pfalzkapelle aus dem 7. Jahrhundert, die Kirche des adeligen Damenstifts aus dem 10. Jahrhundert sowie Gräber bayerischer Herzöge und des hl. Erhard zu besichtigen.

Aber Regensburg hat noch einige Museen mehr: Das Domschatzmuseum, das Museum d. Bayerischen Geschichte, das Kunstforum Ostdeutsche Galerie, das Naturkundemuseum Ostbayern, das Donau-Schifffahrts-Museum, das Brückturm-Museum, die Museen des Bezirksklinikums, das Museum in der Dreieinigkeitskirche, das Golfmuseum, und das Postmuseum.

Das aktuelle Jahresthema 2013 in Regensburg

Wie auch in den vergangenen Jahren stellt sich Regensburg auch 2013 einem kulturellen Thema. In diesem Jahr stellt die Stadt ihre kulturelle Arbeit unter das Motto „350 Jahre Immerwährender Reichstag“. Über 200 Jahre (1663-1806) war Regensburg Sitz des Immerwährenden Reichstags. Die zahlreichen Gesandten aus den verschiedensten Ländern und auch aus dem Inland beflügelten das höfische Leben und mit ihnen zog auch die internationale Diplomatie in Regensburg ein. In diesem Jahr nun jährt sich zum 350. Mal die Gründung dieses bedeutenden Reichstages. Regensburg lässt daher die Zeit des Immerwährenden Reichstags unter der Schirmherrschaft von Dr. Angela Merkel mit einem vielfältigen Programm wieder aufleben.

Die Spatzen aus Regensburg und andere Größen

Regensburg hat ein reiches Musikleben. Am bekanntesten sind auf internationaler Ebene sicher die Regensburger Domspatzen. Daneben etablierten sich Aber auch erfolgreiche Ensembles wie Singer Pur oder Cantabile Regensburg etablierten sich und haben internationale Erfolge. In Regensburg wird in jedem Jahr das Festival „Tage alter Musik“ begangen. Hier werden in historischen Regensburger Gebäuden Konzerte auf einem hohen, weltweit geachteten Niveau, präsentiert. Besonders zu erwähnen sind dabei die Odeon Concerte im Audimax der Universität Regensburg. Sie bringen internationale Orchester in die Domstadt.

Regensburg – eine lebendige Stadt

Regensburg bietet seinen Besuchern und Bewohnern sehr viel. Liebhaber des Jazz werde während des Bayrischen Jazzweekends auf ihre Kosten kommen. Mehrere Spielstätten bieten an einem verlängerten Wochenende im Sommer in der Altstadt von Regensburg Raum für Auftritte von über einhundert Musikformationen.

Über das Jahr verteilt finden verschiedene Volksfeste und Umzüge mit großen Attraktionen sehr zur Freude der Gäste in Regensburg statt.

Aber auch die Bühnen der Stadt freuen sich auf ihre Besucher und bieten ein attraktives Programm. Von Shows über Konzerte, Liederabend bis Comedian – Regensburg hat für jeden Geschmack etwas dabei.

Flohmärkte finden in der Stadt regelmäßig statt und laden zum Stöbern und Schauen ein.

Das Regensburger Gastgewerbe

Regensburg verzeichnet alljährlich eine hohe Zahl von Besuchern aus dem In- und Ausland. Die Stadt bietet verschiedenste Unterkunftsmöglichkeiten für den, der übernachten möchte. So sind Hotels, Pensionen, Privatzimmer und Ferienwohnungen in Regensburg und Umgebung gern genutzt. Auch Gaststätten, Bars und Pubs freuen sich auf Gäste und bieten ein umfangreiches nationales und internationales Speisenangebot.

Ein Ausflug in die Umgebung von Regensburg

In 10 Kilometer Entfernung von Regensburg, in Donaustauf, findet sich ein interessanter Bau. Wer möchte kommt auch mit einem der Donauschiffe ab Regensburg zum ältesten Beispiel monumentaler Gedenkbauwerke in Deutschland: Walhalla.

König Ludwig beauftragte den Architekten Leo von Klenze , einen „Ruhmestempel“ aus Kelheimer Kalkstein 1830 bis 1842 hoch über der Donau bei Regensburg zu erbauen. Die Walhalla ähnelt einem griechischen Tempel nach dem Vorbild des Parthenon in Athen. Der Name Walhalla ist nach der Wohnstatt der tapfersten Krieger in der Mythologie der Germanen, Walhall, gewählt. Walhalla sollte dem deutschen Volk helfen, die Schmach der verlorenen Feldzüge gegen Napoleon zu verarbeiten und sich an die große Geschichte der Deutschen zu erinnern und sich darauf zu besinnen.

In dieser Halle findet man heute Büsten, Statuen und Gedenktafeln, die an all die großen Deutschen der vergangenen Jahrhunderte erinnern. Von den germanischen Stammesführern über Monarchen, Fürsten, Dichter, Denker und politische Größen sind bis in die heutigen Tage die Großen ihrer Zeit vertreten und werden so in dieser Ruhmeshalle geehrt.

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